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Verhütungsmethoden: Gut zu wissen

Welche Methode (hormonelle Verhütung oder hormonfreie Verhütung) ist die Richtige für Sie?

Kaum eine andere Frage kommt bei meinen Beratungsgesprächen so oft auf wie das Thema der passenden Verhütung. Die Auswahl scheint schier unendlich, die hormonelle Verhütung ist anders als die hormonfreie Verhütung, manche Möglichkeiten sind sicherer aber nicht passend für jeden. Da ist es ganz selbstverständlich, dass Paare sich im Labyrinth der angebotenen Verhütung verirren.

Als ersten Anhaltspunkt erkläre ich meinen Patientinnen die Unterschiede, die eine hormonelle und eine hormonfreie Verhütung aufweisen.

Die bekanntesten Vertreter sind die Pille als hormonelle Verhütung und das Kondom als hormonfreie Verhütungsmethode.

Hormonelle Verhütung – Pille & Dreimonatsspritze

Die nach wie vor beliebteste hormonelle Verhütung ist die Pille, auch Antibabypille genannt. Diese täuscht dem Körper eine bereits bestehende Schwangerschaft vor. Es gibt unterschiedliche Pillen Arten, jene die aus einer Kombination von Östrogen & Gestagen; auch „Mikropille“ genannt und alternativ die „Minipille“ die ausschließlich Gestagen enthält.

Eine andere bekannte hormonelle Verhütungsmethode ist die Dreimonatsspritze. Bei dieser Verhütungsart wird alle 3 Monate hoch dosiertes und lang wirkendes Gestagen gespritzt, das einerseits den Eisprung verhindert und andererseits durch Veränderung der Gebärmutterschleimhaut verhindert, das Spermien in die Gebärmutter eindringen können.

Die hormonelle Verhütung ist im Pearl-Index als recht sicher eingestuft.

Bei der Anwendung der Variante hormonelle Verhütung muss in regelmäßigen Abständen (bei der Pille täglich und bei der Dreimonatsspritze alle 3 Monate) an die Einnahme gedacht werden und es kann zu körperliche Nebenwirkungen wie Zwischenblutungen und Bauch- oder Kopfschmerzen kommen. Des Weiteren schützen sie nicht vor HI Viren, Hepatitis, Chlamydien, Trichomonaden oder HP-Viren die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.

Hormonfreie Verhütungsmethoden – Kondom & Kupferspirale

Die hormonfreie Verhütung mit Kondom ist sehr bekannt und die einzige Verhütung, die vor sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten schützt. Kondome und die Spirale sind nach der Pille die beliebtesten Verhütungsmittel. Bestehend aus einem Latex Gummi wird das Kondom vor dem Geschlechtsverkehr über das steife Glied gerollt. Dadurch wird die Samenflüssigkeit aufgefangen und gelangt nicht in die Scheide.

Eine andere hormonfreie Verhütungsmethode ist die Spirale. Die Kupferspirale, in Anker- oder T-Form, wird in die Gebärmutter eingesetzt. Die geringe Menge Kupfer die abgegeben werden verändern die Gebärmutterschleimhaut und den Schleim am Muttermund. Dies schränkt die Beweglichkeit und die Befruchtungsfähigkeit der Spermien ein.

Die hormonfreie Verhütung mittels Kondom bietet die Vorteile der einfachen Anwendung, der leichten Erhältlichkeit und dem günstigen Preis. Ein Nachteil dieser Verhütungsart ist, dass Sie immer eines dabei haben müssen. Die Spirale bietet für die hormonfreie Verhütung den Vorteil, dass Sie sich nach dem Einsetzen bis zu 5 Jahre keine Gedanken über Schwangerschaftsverhütung machen müssen, jedoch bietet sie keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Was ist das Richtige für Sie?

Im Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen alle einzelnen Methoden für die hormonelle Verhütung und die Möglichkeiten für eine hormonfreie Verhütung. Die für Sie perfekte Verhütungsmethode hängt von vielen Faktoren ab. Gemeinsam finden wir die für Sie passende hormonelle Verhütung oder hormonfreie Verhütung.

Etwas das ich Ihnen noch mitgeben möchte ist: Keine sichere Verhütungsart ist jene des „Coitus interruptus“, bei der der Geschlechtsverkehr kurz vor dem Samenerguss unterbrochen wird. Da jedoch bereits vor der Ejakulation Samen austreten können bitte ich Sie auf diese Methode zu verzichten.

Bleiben Sie sich selbst treu ganz gemäß dem Motto: Better safe than sorry!